Das Tier ist, was es isst !
Ein Bericht von Dr. med. vet. Rosmarie PoskocilWir wissen alle, dass unsere Ernährungsweise eine wesentliche Basis für ein Leben voller Vitalität, Energie und Gesundheit ist und eine wichtige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen darstellt.
Andererseits kann qualitativ minderwertige, inadäquate Nahrung eine ganze Reihe von ernsthaften Gesundheitsstörungen hervorrufen, man denke nur an Allergien, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des Darms, der Leber, der Nieren u.v.a. Diese Fakten gelten nicht nur für den Menschen, sondern in gleicher Weise für unsere vierbeinigen Freunde. Das Futter kann somit insbesondere durch den Gehalt an gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffen, die eine erhebliche Belastung der Nieren und Leber darstellen, regelrecht zu Ursache und Auslöser vielfältigster Krankheiten werden. Speziell unsere Hunde und Katzen tragen als Fleischfresser durch ihren regelmäßigen Eiweißkonsum ein erhöhtes Risiko einer Nierenerkrankung im Alter, welche leider oft nicht mehr therapierbar ist und zum Tod des Tieres führt.
Diese so unbefriedigende Situation ließe sich in vielen Fällen vermeiden bzw. hinauszögern. Eine möglich naturbelassene Nahrung ohne Zusatzstoffe aus hochwertigem Eiweiß und mit ausreichendem Anteil an Kohlenhydraten kann durch Verringerung der Belastung von Leber und Nieren einen erheblichen Beitrag zur Prävention von tödlich verlaufenden Niereninsuffizienzen leisten. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, kommt gesunder Ernährung also durchaus eine lebensverlängernde Wirkung zu. Ein weiteres, sehr häufig anzutreffendes Problem in der Kleintierpraxis sind allergische Erkrankungen, die nicht nur die Haut betreffen können, sondern sich zunehmend in Verdauungsstörungen manifestieren.
Die Erfahrung zeigt, dass diese Reaktionen immer häufiger auf bestimmte
unnatürliche Nahrungszusatzstoffe zurückzuführen sind und schon allein
durch Verabreichung eines naturbelassenen Futters therapiert bzw.
verhindert werden können.
Die Aufzählung dieser nahrungsinduzierten Krankheiten bzw. der positiven
Auswirkungen naturbelassener, hochwertiger Fütterung ließe sich noch
beliebig fortsetzen. Ich möchte jedoch abschließend noch von einer
weiteren, persönlichen Erfahrung berichten: Der im Vorjahr gegründete
Verein Katzenhilfe Mostviertel nimmt sich in erster Linie der in großer
Zahl vorhandenen, oft vernachlässigten Katzen auf Bauernhöfen an. Die
Tiere werden behandelt und kastriert und da sie überwiegend nur im Freien
leben ist es erforderlich sie bis zur völligen Genesung in der Ordination
aufzunehmen und zu pflegen.
An erster Stelle steht dabei natürlich immer eine ausgiebige Fütterung der
oft völlig ausgehungerten Katzen, wobei das Futter oft in großen Mengen
und sehr gierig aufgenommen wird. Die Folge davon waren fast immer heftige
Durchfälle in den darauffolgenden Tagen. Seit ca. drei Monaten wird an
diese Tiere ausschließlich ANiFiT verfüttert - seither konnten wir keine
einzige Durchfallerkrankung mehr bei diesen Katzen feststellen (über
Hundert Tiere!).
Ebenso günstig erwies sich das Futter bei rekonvaleszenten oder stark geschwächten Tieren. Ich glaube, diese Tatsachen sprechen wohl für sich - bzw. für ANiFiT.
Dr. med. vet. Rosmarie Poskocil

